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Elterncafé


Gespräche, Information, Beratung und Austausch zu Fragen der Erziehung

Erweiterung der Erziehungskompetenz, psychische Entlastung, Aufhebung der Vereinzelung von Eltern mit "Problemkindern", Schaffung eines Rahmens zur Kontaktaufnahme und zur Organisation von gegenseitiger Hilfe und Selbsthilfe 
Eltern bzw. Erziehende (z.B. Pflegeeltern/Großeltern) der Schüler/innen aus den Klassen  im Primarbereich * 
Der Sozialpädagoge lädt alle Eltern per Handzettel 14-tägig nachmittags ab 14 Uhr zum  Elterncafé ein. Es dauert ca. 2 Stunden (Ende häufig offen). Soweit es vom Stundenplan  zu ermöglichen ist, haben die Klassen der Primarstufe an diesem Nachmittag Unterricht.  Parallel dazu wird eine Kinderbetreuung angeboten für alle anderen in der Zeit   unversorgten Kinder (u.a. Geschwisterkinder). 
Das Elterncafé findet im Rahmen eines Gesprächskreises bei Kaffee, Tee und Gebäck  statt. In den ersten 20 Minuten besteht für die Eltern die Möglichkeit zum offenen   Austausch untereinander, zu Fragen bzw. zum "Luftablassen". Im Anschluß führt der  Sozialpädagoge in ein von den Eltern gewähltes Thema ein (z.B.:"Lüge und/oder   Fantasie des Kindes", "Ängste von Eltern", "Hausaufgaben - ein Alptraum für alle   Beteiligten", "Mein Kind näßt immer noch ein", "Ruhe und Entspannung - wie geht  das?",  "Grenzen setzen - aber wie und wann?"). Dies geschieht weniger in Form eines  theoretischen  Vortrages, sondern vielmehr praxisbezogen, z.B. anhand von Situationen  aus dem Alltag, durch eigenes Ausprobieren/Übungen der Eltern (Selbsterfahrung),  Brainstorming. Es schließt sich eine Diskussionsrunde mit Erfahrungsaustausch zum  Thema an. 
Es sollten keine Wertungen der Äußerungen von anderen Eltern  vorgenommen werden. Jeder hat die Möglichkeit zu Wort zu kommen (kein "Totreden" durch einzelne Vielredner). Auf die Einhaltung der Regeln achtet der Sozialpädagoge. 
Die Teilnehmerzahl liegt (je nach Thema) zwischen 8 und 15 Eltern (weit überwiegend  Müttern). Der Nachmittagstermin mit Kinderbetreuung hat sich an dieser Schule als  weitaus günstiger erwiesen als Abendtermine - mit dem Nachteil, daß vollzeit-  berufstätige Eltern dann in der Regel nicht teilnehmen können. Ausnahmen bestätigen die  Regel: So kommt z.B. ein Vater regelmäßig, wenn es sein Schichtdienst zuläßt. 
Eine wesentliche Erfahrung der Eltern, die bis dahin häufig allein mit ihrem   "schwierigen" Kind dastanden, ist, daß es auch anderen Eltern genauso wie ihnen geht.  Das entlastet erheblich und gibt neuen Mut und Vertrauen bei den eigenen   Erziehungsaufgaben. Darüber entstehen auch Kontakte und gegenseitige Hilfe und   Unterstützung untereinander.  Der Unterricht endet 15 Minuten vor dem Ende des Elterncafés. In dieser Viertelstunde  kommen die Kinder dazu und es gibt noch einen gemeinsamen Abschluß noch ein gemeinsames Spiel mit  Kindern und Eltern gespielt (Kreisspiel, Bewegungspiel etc.). 

*  im gesamten Text ist mit "Eltern" selbstverständlich die gesamte Zielgruppe gemeint


Peter Lange (Diplom-Sozialpädagoge)
Kontakt: 
Telefon: 0221/8605833
Fax: 01212/665304494
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